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Mehr über unsere Pfarrkirche

Gräber am Friedhof Schlaiten
Unsere Verstorbenen seit Allerheiligen 2009

Die Gemeindechronik sammelt auch alle Partezettel, die unsere Pfarrmitglieder betreffen. Auf dieser Seite sind ein Großteil der Partezettel seit 2009 aufgelistet. Teilweise sind auch die Partezettel von "Auswärtigen" Schlaitnern dabei, soferne sie der Gemeindechronik übermittelt wurden.  

Hochaltar Seitenaltäre

Der heute bestehende barocke Hochaltar aus dem Jahre 1735 wurde von Johann Paterer erbaut und war der Überlieferung nach für die Pfarrkirche St. Pauls in Eppan (Südtirol) bestimmt. Die Zentrale Figurengruppe zeigt die Aufnahme des Heiligen Paulus in den Himmel. Das Altarbild des linken Seitenaltars zeigt, wie Christus dem Hl. Petrus die Schlüssel zur Paradiespforte überreicht, im rechten Seitenaltar ist die Bekehrung des Heiligen Paulus dargestellt. 

Fresken - Bilder - Fenster

Die vorhandenen Befunde lassen darauf schließen, dass das Gewölbe im 17. Jh. lediglich mit einer Stuckdekoration ohne Malerei ausgestattet war. 1857 wurde das Innere mit Leimfarbenmalereien von Christian Holzinger ausgestattet. Aus dieser Phase ist das Deckenbild unter der Empore erhalten geblieben. Maria als Beschützerin des Ortes. Herz-Marien-Figur, in Wolken über dem Kirchdorf schwebend, angebetet von Heiligen.1906/07 erfolgte eine Neuausmalung durch Johann Matthias Peskoller (Welsberg Südtirol). 1950 wurde diese Ausstattung im Zuge der Restaurierung durch Lukas Arnold (Klagenfurt) z. T. übertüncht, da sie im Vergleich zum übrigen Kirchenraum zu überladen schien. 1989 durch die Fa. Pescoller (Bruneck) freigelegt und restauriert bzw. (nach vorhandenen Originalkartons) wieder hergestellt und ergänzt.

Friedhof - 14 Nothelfer

Einzigartig in Tirol: der Nothelfergang

An der Westseite der Kirche – als Abschluss des Friedhofs - befindet sich ein Arkadengang, der „Nothelfergang“ mit 15 Nischen mit den Statuen des Hl. Paulus (Kirchenpatron) und der 14 Nothelfer. Die Statuen waren ursprünglich Büsten (2. Hälfte des 17. Jhdts), die sich in der Kirche am Hochaltar befanden. Die Büsten wurden später in guter Handarbeit verlängert und in Statuen verändert. Um 1970 wurden die Statuen in den Nischen durch geschmiedete Gitter geschützt. Die Statuen und der Arkadengang wurden 2005/2006 einer Generalrenovierung unterzogen. Die Sanierung der Statuen übernahm die Firma Zingerle aus Percha in Südtirol. Mit der Sanierung der Gitter wurde Schlossermeister Rudolf Duregger aus Ainet beauftragt. 

Paramente - Schätze

Unsere Pfarrkirche beheimatet noch zahlreiche weitere Schätze.

So ist zum Beispiel das Christkind ein Werk des Bildhauers Josef Bachlechner oder zumindest aus dem Bachlechner Umkreis, Anfang des 20. Jahrhundert. Aus der zweiten Hälfte des 18. Jhs. stammt der Auferstandene. Die reich verzierte Kanzel mit wunderschönen Ornamentteilen und mit Vorhangdraperie samt Schalldeckel dürfte wohl zugleich mit den Seitenaltären um die Mitte des 19. Jhs. entstanden sein. Wie in einer Kunstgalerie kann die Pfarre die vierzehn Stationsbilder je nach Geschmack austauschen. Die Originalbilder für den Kreuzweg stammen aus der Malergeneration des Spätbarock vom Lienzer Maler Thomas Valtiner aus dem Jahre 1780. Für eine bevorstehende Innenrestaurierung im Jahre 1905/1906 schuf der damalige Pfarrprovisor Anton Moling einen neuen Relief-Kreuzweg, passend für die alten kunstvollen Bilderrahmen.